Janusz-Korczak-Schule

Grundschule - Göttingen

 

Baustein 1 Lernen

Es ist uns wichtig, dass an der Janusz-Korczak-Schule eine fröhliche, kindorientierte Atmosphäre herrscht, die Interesse und Bereitschaft sich anzustrengen bei den Schülern wecken soll, durch

  • eine umfangreiche Ausstattung mit Medien, Arbeitsmittel und Lernspielen,
  • einen funktionierenden Computerraum mit Internetanschluss und guter Software,
  • unsere gut ausgestattete Sach- und Experimentier-Werkstatt,
  • die Deutsch- und Mathewerkstätten,
  • Schülermitbestimmung bei der Wahl von Themen und Selbstverwaltung von Schülerangelegenheiten,
  • Lehrer, die sich Zeit nehmen für Schüler oder kleine Gruppen,
  • Wahlangebote für Schüler innerhalb des Unterrichts und in Arbeitsgemeinschaften,
  • Förderung von Interessen sowie von Eigeninitiativen und selbstständigem Arbeiten bei besonders begabten Schülern,
  • Praktisches Lernen innerhalb des Fachunterrichts oder bei bestimmten Themen wie Fahrradausbildung, Gartenarbeit, Anlegen von Aquarien, Experimenten ...,
  • Planarbeit, die kurz oder längerfristig angelegt sein kann, meist eine oder zwei Wochen. Sie enthält Pflichtaufgaben, frei wählbare Aktivitäten und neue Angebote.
  • Spielendes Lernen. Lernspiele motivieren und bewirken neben dem Lerngewinn eine positive Besetzung der Thematik.
  • Freiarbeit. Sie fördert die Eigeninitiative, Lernziele und Arbeitstempo werden individuell bestimmt.

 

Baustein 2  Anregende Naturbegegnungen

Da Unterrichtsangebote die Lebenswirklichkeit der Schüler aufnehmen müssen, ist das Lernen vor Ort von erheblicher Bedeutung. Die Lage der Schule am Ortsrand und das vielgestaltende Schulgelände ermöglichen

  • Gestaltung durch  Säen und Vermehren von Pflanzen im Schulgarten.
  • Pflege und Bestimmung von Bäumen und Sträuchern  (Arboretum und Schulgarten).
  • Beobachtung und Bestimmung von Teichtieren und Kleinstlebewesen im Wasser.
  • Anlegen von Aquarien.
  • Bestimmung und Systematisierung von Kräutern der Kräuterspirale – Gesunde Ernährung durch Küchenkräuter.
  • Wald, Wiese, Hecken rund um das Schulgelände werden unter der Perspektive Lebensgemeinschaften bearbeitet.

 

Baustein 3 Sozialverhalten

Wir wollen Schüler dazu bewegen,

  • sich selbst und ihre Möglichkeiten kennen zu lernen, die eigenen Stärken und Schwächen anzunehmen und dadurch Selbstwertgefühl zu entwickeln,
  • sich verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll und partnerschaftlich zu verhalten und andere Kinder zu achten,
  • sich Zeit zu nehmen für die Lösung von Konflikten,
  • sich an die Schulordnung zu halten, Verhaltensregeln für die Klasse / Gruppe zu entwickeln,
  • sich selbst zurückzunehmen, sich in die Gemeinschaft einzufügen und dabei aufgeschlossen, freundlich und höflich zu sein,
  • gemeinsam zu lernen, sich gegenseitig anzunehmen und dadurch gesellschaftliche, soziale, geschlechtliche und kulturelle Vorurteile abzubauen

 

Baustein 4 Identität , Gemeinschaftsgefühl

Alle Beteiligten sollen sich mit der Schule identifizieren durch

  • Mitarbeit in gemeinsamen Projekten, bei Aktionstagen, Teilnahme an Schulversammlungen
  • Mitwirkung beim Präsentieren, Theaterspielen, gemeinsamen Feiern,
  • Gestaltung der Schule und ihrer Räume sowie des Außengeländes,
  • das Nichtzulassen von Gewalt,
  • Partnerschaften für die Schulanfänger durch ältere Schüler,
  • Zusammenarbeit mit dem Förderkreis und außerschulischen Gremien,
  • Hilfen für Kinder mit Schwierigkeiten (Nikolausstiftung, Pakiju, Förderkreis)
  • Bereitschaft, besondere Lernangebote von Eltern und anderen Personen anzunehmen und sie zu fördern (Bastelangebote, während der Betreuung, Trommeln, Theaterspielen am Nachmittag),
  • Pflege der Kontakte zu unseren beiden Partnerschulen in Afrika (Mlalo) und Polen (Przyiek),
  • Teilnahme aller Schüler an Klassenfahrten und Ausflügen,
  • Teilnahme an Wettbewerben wie Mathe-Olympiade, Umweltschule in Europa, Malwettbewerb der Volksbanken, Handball-Turniere.

 

Baustein 5 Individuelle Förderung

Es ist uns wichtig, dass

  • die individuelle Ausgangslage ermittelt und berücksichtigt wird (Schüler dort abholen, wo sie stehen),
  • sowohl leistungsschwache als auch leistungsstarke Schüler die Möglichkeiten erhalten, ihre Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln (Angebote für Schüler mit besonderen Begabungen und Interessen sowie seit o1.08.2011 die Förderung durch eine Förderschullehrerin im RIK)
  • Schüler, die Verhaltensschwierigkeiten haben, lernen, damit umzugehen und sie zu bewältigen (Pakiju, Beratungslehrerin, Förderschullehrerin),
  • wir uns Zeit nehmen, auf Probleme einzelner Schüler einzugehen und diese mit den Eltern zu beraten.

 

Baustein 6 Ganzheitliches Lernen

Es ist uns wichtig, dass

  • die Unterrichtsinhalte mit möglichst vielen Sinnen (Mehrkanal – Lernen) erschlossen werden,
  • möglichst schüler- und handlungsorientiert gearbeitet wird, also nicht das Fach im Mittelpunkt steht, sondern der entsprechende Ausschnitt aus der Lebenswirklichkeit der Schüler,
  • Themen fachübergreifend in Projekten erarbeitet werden.

 

Baustein 7 Kreativität

Es ist uns wichtig,

  • die kreativen Kräfte der Kinder zu fördern durch
  • offene Themenstellungen im Unterricht,
  • regelmäßiges Theaterspielen mit Aufführungen auf Schulversammlungen für Eltern und Kirchengemeinde,
  • ein möglichst breites Angebot von Arbeitsgemeinschaften im musisch-gestaltenden Bereich durch Zusatzangebote unserer Kooperationspartner oder externer Anbieter
  • Teilnahme an Wettbewerben, die Kreativität fordern,
  • Gestaltung des Außengeländes der Schule,
  • kreatives Schreiben und Gestaltung der Schülerzeitschrift,
  • Bau und Umgang mit Lego-Robotern.

 

Baustein 8 Umweltbewusstes Handeln

Da wir seit 2001 als „Umweltschule in Europa“ arbeiten, wollen

wir neben den spektakulären großen Projekten auch die tägliche Fürsorge für eine gesunde und artenreiche Umwelt berücksichtigen. Dazu gehören:

  • Pflege des Schulgartens
  • Reinigung des Schulteiches im Herbst von Laub und fäulnisproduzierendem Material,
  • Energiesparen durch vernünftiges Lüften, die Heizungsregulierung und sparsame Beleuchtung,
  • Patenschaften für Bäume,
  • Reinigung des Schulgeländes – Müllaktion,
  • in Ordnung halten der Nistkästen und des Insektenhotels,
  • wir befürworten die Beschaffung umweltfreundlicher Schulmaterialien und verwenden vorwiegend Recyclingpapier,
  • wir vermeiden überflüssige Verpackungen durch Trinkflaschen, Brotdosen usw.
  • Mülltrennung

 

Baustein 9 Bewegtes Lernen – unsere Schule bewegt sich!

 Unser Schulprofil zeigt folgende Kennzeichen:

  • Der Unterrichtstag beginnt mit einer gleitenden Phase: Die Kinder können nach ihren Bedürfnissen Kontakt zu anderen Kindern in der Klasse aufnehmen, kommunizieren und eigenen Beschäftigungen nachgehen.
  • Auch im Unterricht dürfen sich die Kinder in geeigneten Phasen mit gegenseitiger Rücksichtnahme frei bewegen
  • Der Klassenraum bietet nach Möglichkeit Rückzugsecken zum Spielen und Entspannen, die Flure und Zwischenräume können als Bewegungsräume genutzt werden.
  • Das Schulgelände bietet unter anderem Zonen zum Toben und Ausruhen.
  • Der Sportunterricht lässt Spielräume für vielseitige und selbstbestimmte Bewegungsaktivitäten